Mund-Nasen-Schutz „made in Simmering"

Heimhelferin Paligwende Sawadogo aus dem FSW-Tageszentrum für SeniorInnen Simmering versorgt KollegInnen und KundInnen mit selbstgenähtem Mund-Nasen-Schutz.

Seit Wochen werden seitens Politik und ausführenden Organisationen zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um vulnerable Gruppen wie SeniorInnen, Obdachlose oder Menschen mit Behinderung, die auch durch den Fonds Soziales Wien (FSW) versorgt werden, vor einer Covid-19-Ansteckung zu schützen. 

Eine dieser Maßnahmen wird uns wohl noch länger begleiten: Das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln. Der einfache Mund-Nasen-Schutz schützt die Menschen in unserer direkten Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von selbst entworfenen und genähten Varianten für den Mund-Nasen-Schutz. Wichtig ist, auf den korrekten Sitz des textilen Mundschutzes sowie die Qualität des Materials zu achten. 

Auch das FSW-Tageszentrum Simmering leistet hier einen kreativen Beitrag: Heimhelferin Paligwende Sawadogo hat bereits vor der Tragepflicht mit ihrer Produktion begonnen und versorgt mittlerweile ihre KollegInnen und zahlreiche KundInnen mit selbstgenähtem Mund-Nasen-Schutz für den Privatgebrauch.

„Begonnen habe ich nur für meine Kolleginnen und Kollegen. Sie erledigen Besorgungen für manche Kundinnen und Kunden, die jetzt zu Hause sind.“, erzählt Frau Sawadogo, die den Beruf der Schneiderin erlernt hat. „Mittlerweile nähe ich aber auch für jene Kundinnen und Kunden, die sich noch weitgehend selbst versorgen können.“

Frau Sawadogo aus dem TZ Simmering braucht für einen Mund-Nasen-Schutz rund 15 Minuten. Den Stoff haben die MitarbeiterInnen des Tageszentrums gespendet.​ ​​ (Bild: FSW)

29.4.2020