Rettungs- und Krankentransporte: Besuch der neuen Landesleitzentrale

Zukünftig erfolgt die Koordination der Rettungs- und Krankentransporte in Wien in einem Leitstellenverbund durch die gemeinsame Landesleitzentrale Wien. Daran beteiligen sich neben der Berufsrettung Wien - MA 70 alle privaten Wiener Rettungs- und Krankentransportdienste. Kürzlich besuchten die amtierende Stadträtin für Soziales, Gesundheit und Frauen, Sandra Frauenberger, und FSW-Geschäftsführer Peter Hacker, der das Projekt zur Reform des Rettungs- und Krankentransportwesens leitet, sowie vida-Landesgeschäftsführer Richard Kocica MitarbeiterInnen bei der Vorbereitung am Standort der künftigen Landesleitzentrale in der Rettungsstation Hernals.

Versorgung der Wienerinnen und Wiener sicherstellen

„Oberstes Ziel ist die Sicherstellung der bestmöglichen Versorgung der Wienerinnen und Wiener mit dem richtigen Transportmittel zur richtigen Zeit“, so Frauenberger. Der Standort der MA 70 in der Gilmgasse in Hernals wurde dafür zu einer vollwertigen Rettungs- und Krankentransportleitstelle mit 15 Arbeitsplätzen ausgebaut. Die Beschäftigten der privaten Rettungs- und Krankentransportorganisationen werden auf das Einsatzleitsystem der Berufsrettung Wien geschult, die Prozesse der Organisationen aufeinander abgestimmt und optimiert.

„Natürlich geht es auch darum, die Effizienz der Abläufe zu erhöhen und so zu einer größeren Wirtschaftlichkeit für die Blaulichtorganisationen zu finden“, stellt Peter Hacker fest. „Dennoch ist unser Interesse als Stadt Wien in allererster Linie die Versorgungssicherheit für die Wiener Bevölkerung.“ In der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Leitstellenzentrale in Betrieb gehen. Zunächst gibt es zur Sicherheit einen Parallelbetrieb mit den Einsatzleitsystemen der Krankentransportorganisationen.

Gut aufgestellt im Großschadensfall

Die Berufsrettung Wien erfüllt den landesgesetzlichen Auftrag, das Rettungswesen in der Stadt Wien zu organisieren und durchzuführen. In der Rettungsleitstelle der MA 70 werden sämtliche Notrufe der Notrufnummer 144 entgegengenommen und Rettungseinsätze koordiniert und disponiert. Der Regelrettungsdienst wird dabei von den privaten Rettungs- und Krankentransportorganisationen unterstützt.

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