Neues Pflegewohnhaus für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Im neuen Haus St. Martin der Caritas finden 53 BewohnerInnen mit psychischen Erkrankungen Sicherheit, Tagesstruktur und ein neues Zuhause.

Der bisherige Standort entsprach zuletzt nicht mehr den Anforderungen der Zeit. Außerdem konnten die Bewohnerinnen und Bewohner dort nur solange leben, solange sie nicht schwer pflegebedürftig waren.
Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien: „Der Neubau schafft nun auch die lang ersehnten baulichen Voraussetzungen, um den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Auszug bei hohem Pflegebedarf zu ersparen und sie auch weiterhin im Haus zu betreuen und pflegen. Ich wünsche dem Team für die Arbeit alles Gute und möchte mich bei den Verantwortlichen der Gemeinde und des Fonds Soziales Wien bedanken, die nicht nur dieses Haus, sondern eine Vielzahl von Einrichtungen in dieser Stadt fördern, damit ein gutes Miteinander gelingt.“

Sozialstadtrat Peter Hacker betonte bei der Eröffnung: Egal, welchen finanziellen oder familiären Hintergrund jemand hat – Wienerinnen und Wiener können sicher sein, dass sie genau die Leistung bekommen, die sie benötigen, und dass diese Leistung für sie finanzierbar ist. Es kann in einer Großstadt in einem der reichsten Länder dieser Erde keine Frage sein, ob wir älteren Menschen ein Leben in Würde ermöglichen.
Anita Bauer, Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien, hielt fest: „Seelische Gesundheit ist nichts Selbstverständliches. Mit einer psychischen Erkrankung zu leben und den Alltag zu meistern, kostet die Betroffenen viel Kraft. Umso mehr gilt das, wenn die Lebenssituation darüber hinaus auch nicht mehr ohne Unterstützung bewältigt werden kann. Dafür braucht es sensible Betreuung und passgenaue Unterstützung – und die bietet der FSW gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen.“

12.6.2019