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FSW-Geschäftsbericht: 142.600 Mal neue Perspektiven und mehr Lebensqualität

Von links: Susanne Winkler, Anita Bauer und Michael Rosenberg bei der Präsentation des FSW-Geschäftsberichts 2022

142.600 Menschen in Wien haben im vergangenen Jahr mit Unterstützung des FSW wieder mehr Lebensqualität und neue Perspektiven gewonnen. Das sind 32.000 Kund:innen mehr als im Vorjahr. Details dazu gibt es im digitalen FSW-Geschäftsbericht unter 2022.fsw.at, der bei einer Pressekonferenz der FSW-Geschäftsführung – bestehend aus Anita Bauer, Michael Rosenberg und Susanne Winkler – präsentiert wurde.

„Noch nie haben so viele Menschen wie im vergangenen Jahr Unterstützung und Betreuung des Fonds Soziales Wien und seiner 170 Partnerorganisationen erhalten. Mit Kriegsausbruch in der Ukraine sind zehntausende Ukrainer:innen nach Wien geflohen. Damit hat sich die Anzahl der Kund:innen um fast ein Drittel auf 142.600 Kund:innen erhöht“, erklärte FSW-Geschäftsführerin Susanne Winkler bei der Präsentation des Geschäftsberichts 2022. „Der Fonds Soziales Wien ist in den letzten 18 Jahren stark gewachsen. Das stellen die aktuellen Zahlen eindrucksvoll unter Beweis. Unsere Zielgruppen werden vielfältiger, die Bedarfe der Menschen komplexer und die Anforderungen höher. Unser Ziel ist es, auch in Zukunft die Angebote für die Wiener:innen anzubieten, die sie brauchen“, so Geschäftsführerin Anita Bauer.

Rekordbudget von 2,25 Milliarden Euro

2022 betrugen die Aufwendungen des FSW 2,25 Mrd. Euro. „2,1 Mrd. Euro kommen in Form von Leistungsförderungen und -finanzierung direkt bei unseren Kund:innen an. Das sind 93,5 Prozent unseres Gesamtbudgets“, erklärt Geschäftsführer Michael Rosenberg. Durch den Ukraine-Krieg und die Fluchtbewegung nach Österreich bzw. Wien, sind jetzt mehr als 1/3 der FSW-Kund:innen geflüchtete Menschen. „Personen mit Pflege- und Betreuungsbedarf sind aber weiterhin größte Kund:innengruppe – mit mehr als 56.000 Personen. Für sie wurden mehr als 1,39 Mrd. Euro aufgewendet."

Herzstück FSW-Kund:innenservice

Der FSW sorgt in Wien dafür, dass Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf, Behinderung oder Schulden, obdachlose und geflüchtete Menschen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Insgesamt wurden 335.820 Anrufe am FSW-Kund:innentelefon beantwortet und 66.700 Anträge auf Förderung von Leistungen gestellt. 2022 ging der FSW auch neue Wege, um näher bei den Wiener:innen zu sein. Ob in Einkaufszentren, Schwimmbäder oder bei Banken – mit der mobilen Beratung „Mitten in Wien“ wurde ein neues Service geschaffen, bei dem Mitarbeiter:innen im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen informieren und beraten.

Soziale Sicherheit in herausfordernden Zeiten

Die Zahlen zeigen einmal mehr, dass sich die Wiener:innen auch in herausfordernden Zeiten auf das Angebot des FSW verlassen können. Zum Beispiel haben angesichts der Teuerungen der jüngsten Vergangenheit rund 12.000 Personen Hilfe und Unterstützung durch Finanzexpert:innen der FSW Schuldenberatung erhalten. Besonderes Augenmerk lag 2022 auch auf der Pflegekräfteausbildung – im Rahmen der Ausbildungsoffensive „Pflege Zukunft Wien“ wird die Anzahl der Ausbildungsplätze schrittweise auf über 4.000 erweitert.

Alle Informationen finden Sie online im FSW-Geschäftsbericht unter 2022.fsw.at

3. August 2023