Rund 150 TeilnehmerInnen vernetzten sich bei der Auftaktveranstaltung im Rathaus.

Auf großes Interesse ist die Auftaktveranstaltung der Wiener Plattform „Frauen – Flucht – Gesundheit“ am 4. Dezember im Rathaus gestoßen. Rund 150 TeilnehmerInnen füllten den historischen Stadtsenatssitzungssaal, um sich über Themenbereiche wie selbstständiges Leben, körperliche und psychische Gesundheit oder Anti-Gewalt-Programme für Frauen mit Fluchterfahrung zu informieren und auszutauschen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Stadträtin Sandra Frauenberger, der stellvertretenden Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien, Anita Bauer, und der Leiterin des Wiener Programms für Frauengesundheit, Kristina Hametner. Mit dem neuen zweimal jährlich stattfindenden Forum sollen die verschiedenen Beratungs- und Betreuungseinrichtungen, Initiativen und Projekte für Asylwerberinnen und asylberechtigte Frauen in Wien weiter vernetzt, die Übersicht über bestehende Angebote verbessert und die Wege für geflüchtete Frauen, die Unterstützung brauchen, verkürzt werden.

Die Plattform Frauen - Flucht - Gesundheit" wird koordiniert vom Wiener Programm für Frauengesundheit und dem FSW mit Unterstützung von FEM und FEM Süd. Beteiligt sind zudem öffentliche Stellen wie die MA24 und die MA17 sowie Organisationen wie die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung, das Hebammenzentrum und die Diakonie, die im September das erste Frauenberatungszentrum der Wiener Flüchtlingshilfe eröffnet hat.

Das nächste Treffen der Plattform findet im Frühsommer 2018 statt.  

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