1 Jahr telefonische Gesundheitsberatung 1450

Vor einem Jahr startete das Pilotprojekt zur telefonischen Gesundheitsberatung 1450, das in Wien vom FSW umgesetzt wird. Bei einer Pressekonferenz wurde nun positive Bilanz gezogen.

Die Pilotphase zur neuen telefonischen Gesundheitsberatung 1450 startete im April 2017 in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Vorarlberg. Diese läuft noch bis Ende des Jahres 2018. Unter der Telefonnummer 1450 erhalten AnruferInnen aus den Pilotbundesländern rund um die Uhr, sieben Tage die Woche Auskunft und Hilfe bei gesundheitlichen Problemen und Anliegen.

Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger, Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse Ingrid Reischl und Volker Schörghofer, stv. Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger zogen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz für Wien eine positive Bilanz.

"Dank der guten Zusammenarbeit und Kooperation zwischen dem Fonds Soziales Wien und der WGKK, der Wiener Berufsrettung, dem Ärztefunkdienst und dem Krankenanstaltenverbund können wir auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken“, hält Frauenberger fest.
Vor einem Jahr startete das Pilotprojekt zur telefonischen Gesundheitsberatung 1450, das in Wien vom FSW umgesetzt wird. Bei der heutigen Pressekonferenz wurde positive Bilanz gezogen.

Rund 31.500 Anrufe in Wien

Insgesamt nahm das speziell geschulte diplomierte Krankenpflegepersonal in Wien rund 31.500 Anrufe entgegen – ob Notfall, Beratung bei gesundheitlichen Beschwerden oder Auskünfte über die nächstgelegene Apotheke. In rund 14.500 Fällen fand eine tiefgehende Gesundheitsberatung statt, die häufigsten Gründe der AnruferInnen waren abdominale Schmerzen, Insektenbisswunden, Erbrechen, Rückenschmerzen und Diarrhoe.

In etwa 1.500 Fällen wurden die AnruferInnen direkt an die Wiener Berufsrettung weiterverbunden, rund 1.400 AnruferInnen wurden an den Ärztefunkdienst verwiesen. Selbstversorgungshinweise konnten in ca. 1.000 Fällen gegeben werden. Zwei Drittel der AnruferInnen wurden an Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen Bereich verwiesen. 18 Prozent der AnruferInnen mit Beschwerden gaben an, dass sie ohne dieses Service in eine Spitalsambulanz gefahren wären oder eine Rettung gerufen hätten. Die meisten Anrufe verzeichnete die Gesundheitsberatung samstags; durchschnittlich dauern Gespräche acht Minuten.

Die telefonische Gesundheitsberatung 1450 ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und den Pilot-Bundesländern Wien, Niederösterreich und Vorarlberg.

Weitere Infos unter www.1450.wien