Beitrag vom 17.06.2026
Heute und morgen: Fonds Soziales Wien investiert treffsicher in die soziale Sicherheit

Als zentrale, tragende Institution des Sozialsystems in Wien organisierte und finanzierte der FSW 2025 mit einem Gesamtbudget von 2,9 Milliarden Euro soziale Dienstleistungen für 133.500 Menschen in Wien.
Trotz anhaltender Teuerung und steigender Bedarfe der Wiener:innen konnte der FSW die soziale Versorgung in Wien auf hohem Niveau absichern und gezielt weiterentwickeln – das zeigt der FSW-Geschäftsbericht 2025, der bei einer Pressekonferenz mit Stadtrat Peter Hacker präsentiert wurde.
FSW-Budget sichert soziale Dienstleistungen für 133.500 Wiener:innen
Mit einem Gesamtaufwand von rund 2,9 Milliarden Euro haben wir Leistungen in den Bereichen Pflege und Betreuung, Behinderung und Inklusion, Obdach- und Wohnungslosenhilfe und Geflüchtete und Grundversorgung finanziert. Der überwiegende Anteil dieser Mittel – 93,1 % – floss direkt als Leistungsförderungen und -finanzierungen in soziale Dienstleistungen für 133.500 Menschen in Wien. Damit wurden auch 31.000 Arbeitsplätze in der Wiener Soziallandschaft gesichert.
„Dem FSW und seinen Partnerorganisationen ist es auch 2025 gelungen, die Versorgung der Menschen in Wien sicherzustellen. Pflege, Betreuung und soziale Unterstützung bleiben dort verfügbar, wo sie gebraucht werden. Darauf können sich die Wiener:innen verlassen“, betonte Sozialstadtrat Peter Hacker bei der Präsentation des Geschäftsberichts.
„Hinter jeder Zahl der FSW-Unternehmensgruppe stehen Menschen in Wien mit den unterschiedlichsten Bedarfen. Unser Anspruch ist es, unsere Leistungen für diese Menschen auch in Zukunft treffsicher und effizient gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen zu organisieren“, erklärte Anita Bauer, Vorsitzende der FSW-Geschäftsführung.
Über 1,7 Mrd. Euro für Pflege und Betreuung
Die mit Abstand größte Gruppe der FSW-Kund:innen waren auch 2025 Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf. In Summe waren es 59.510 Menschen (+ 1,6 %), die Leistungen der mobilen sowie stationären Pflege und Betreuung in Anspruch genommen haben. Unter anderem wurden die Hospiz- und Palliativangebote ausgebaut. Mit 15.520 Kund:innen versorgten wir geringfügig mehr Wiener:innen mit Behinderung als im Vorjahr (+ 1,7 %). Wir haben u. a. 2 neue Garconnierenverbünde eröffnet und das Teilbetreute Wohnen ausgebaut.
Die Kund:innenzahl der Wiener Grundversorgung sank weiter auf knapp 35.600 geflüchtete oder vertriebene Personen (-27 %). Angebote der Obdach- und Wohnungslosenhilfe nahmen 13.260 Menschen in Anspruch, annähernd gleichviele wie im Jahr davor. Um die Wohnungslosigkeit betroffener Menschen nachhaltig zu beenden, haben wir das Mobil betreute Wohnen ausgebaut.
Barrierefreies Kund:innenservice und digitale Erweiterung
„Wer in Wien Unterstützung braucht, ist bei uns im FSW-Kund:innenservice richtig. Dieser Bereich verkörpert unseren hohen Anspruch an die Servicequalität von sozialen Leistungen“, hebt FSW-Geschäftsführerin Susanne Winkler hervor.
Rund 291.000 mal klingelte es vergangenes Jahr beim Kund:innentelefon unter 01 24 5 24. Um den Zugang zu Beratung und Service weiter zu verbessern, haben wir ein digitales Kund:innenportal eingeführt, den Beratungsstandort Guglgasse mit barrierefreien Features ausgestattet und Gebärdensprach-Kompetenzen ausgebaut. Die telefonische Gesundheitsberatung 1450 verzeichnete 420.000 Anrufe.
Verantwortungsvolle Mitteleinsatz
Auf den verantwortungsvollen Mitteleinsatz wies FSW-Geschäftsführer Michael Rosenberg hin: „Die Teuerungswelle der vergangenen Jahre wirkt sich auch spürbar auf unser Budget aus. Unsere Aufgabe ist es, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln weiterhin treffsicher und effizient dafür zu sorgen, dass die Wiener:innen jene Leistungen erhalten, die sie benötigen“.
Den gesamten Geschäftsbericht 2025 des Fonds Soziales Wien finden Sie online unter: 2025.fsw.at