Der FSW ist da für die LGBTIQ-Community

Diversity ist nicht nur bei den rund 1900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fonds Soziales Wien (FSW) gelebte Realität. Der FSW unterstützt Menschen in Wien ungeachtet ihrer Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung – z. B. mit Beratung für geflüchtete LGBTIQ-Personen.

„Wir sind da für Menschen in Wien, die Unterstützung brauchen und machen dabei keine Unterschiede“, bringt es Anita Bauer, FSW-Geschäftsführerin, auf den Punkt. So fördert der FSW beispielsweise im Rahmen der Grundversorgung die „Queer Base“, eine Beratungsstelle für geflüchtete LGBTIQ-Personen (Lesbisch Schwul Bi Trans* Inter* Queer-Personen), die mit dem Aids-Hilfe-Haus kooperiert. Dabei spielt auch die Vermittlung von Wohnmöglichkeiten, die Schutz und Anonymität bieten,  eine Rolle.

Geschützter Wohnraum für LGBTIQ-Asylwerbende

Wohnangebote, die die psychische, physische und sexuelle Integrität schützen,  bietet z. B. der FSW-geförderte Verein Tralalobe. Er betreibt zwei Wohngemeinschaften mit mobiler Betreuung für LGBTIQs in der Grundversorgung. Plätze für schutzbedürftige Menschen wie Mütter mit Kindern, SeniorInnen, LGBTIQ-Asylwerbende und Menschen mit körperlichen Beeinträchtiungen fördert der FSW auch im Tralalobe-Haus in Wien Josefstadt. Weitere Wohnplätze für LGBTIQ -Personen in der Grundversorgung stehen bei der LARES*Homebase des FSW-Partnerunternehmens „Diakonie Flüchtlingsdienst“ zur Verfügung.

Spezialisierte Hauskrankenpflege und Heimhilfe

Auch bei mobilen Betreuungsdiensten  wie  Hauskrankenpflege und Heimhilfe spielt das Thema Diversity eine Rolle. Die FSW-Partnerorganisation „Diversity Care Wien“  bietet kultur- und lebensweltorientierte Angebote für alle Bereiche des sozialen, medizinischen und pflegerischen Umfelds an.

Aus- und Weiterbildungsangebote zum Thema Diversity

Dem Thema Diversity in der Pflege hat sich auch das FSW-Tochterunternehmen Aus- und Weiterbildungszentrum AWZ Soziales Wien verschrieben: Seit 2019 steht dort die Weiterbildung  für Pflegeassistenzberufe mit dem Schwerpunkt „Kultur- und gendersensible Pflege“ gemäß §104 GuKG auf dem Bildungsprogramm. 

7.6.2019